
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich begrüße Sie auf der Homepage der FDP Kernen.
Wir wollen uns Ihnen hier vorstellen, Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit gewähren und unsere politischen Standpunkte erläutern.

Viele Grüße
Julian Lutz
– Ortsvorsitzender –
Krise der Automobilindustrie?
Montag, 24. August 2009 um 16:09 Uhr
Die Ursache ist die Finanzkrise? Ganz sicher nur teilweise.
Eine vielleicht schwerwiegendere Ursache ist die Behauptung der Grünen und auch des SPD-Umweltministers, die gerne von vielen Medien übernommen wurde und wird, die deutsche Automobilindustrie hätte die Entwicklung umweltfreundlicher Automobile verschlafen oder gar bewusst boykottiert. Es wird vom Kauf aktueller Autos abgeraten, wodurch viele potentielle Käufer verunsichert wurden.
Gefördert wird diese Haltung vor allem durch die regelmäßige Ankündigung, demnächst würde das neue Automobilzeitalter des Elektromobiles beginnen. Dabei werden Forscher und Entwickler zitiert, welche die entsprechende Technologie versprechen. Überhört wird da geflissentlich, dass die Zeithorizonte bis zur Serienreife im Bereich von 20 bis 30 Jahren liegen.
Auch die jetzt beschlossene (natürlich zu begrüßende) Technologie-Förderung über 500 Mio. Euro wird hier grundsätzlich nicht viel ändern, denn in den letzten 20 Jahren wurden hier weltweit Milliarden investiert. Kernpunkt der Technologie-Lücke ist das Fehlen einer kostengünstigen, leichten, sicheren, umweltfreundlichen und schnell ladefähigen Batterie mit genügend Speicherkapazität (alle anderen erforderlichen Techniken sind seit langem gelöst), wobei man derzeit die Lithium-Ionen-Technik als beste Lösung ansieht, dabei aber durchaus noch einige Probleme hat, nicht zuletzt bei der Sicherheit und den Herstellungskosten.
Wahr ist, dass in Deutschland dem Thema Lithium-Ionen-Technik in der Vergangenheit zu wenig Bedeutung beigemessen wurde, aber das ist eher ein Versäumnis der Batteriehersteller und weniger der Automobilindustrie (der Verfasser hat in seiner Aufgabe bei Daimler Anfang der 90er selbst versucht, hierfür nationale Interessenten zu finden). In Japan hat man das Potential der Technologie schon früh (Ende der 1980er) erkannt und u.a. durch das Technologie-Ministerium MITI massiv gefördert.
Nun ist dieser Umstand weniger ein Problem der Automobil-Industrie als des Wirtschaftstandortes Deutschland, denn Automobilfirmen kaufen weltweit ein und speziell Daimler hat durch seine Aktivitäten in Japan durchaus Zugriff zu den dortigen Technologien. Aber auch dort ist das Batterieproblem noch nicht zufriedenstellend vollständig gelöst.
Mit Halbwissen und politischer Ideologie hier die deutsche Automobilindustrie zu verteufeln und die Käufer zu verunsichern ist fahrlässig, denn zuviele Arbeitsplätze, direkt und indirekt, hängen daran. Und das sind viel mehr, als die meisten glauben: Neben den Lieferanten sind deren Lieferanten und deren Dienstleister, und wieder deren ..... betroffen. Auch Lehrer und andere öffentlich Bedienstete werden von Steuern bezahlt, die durch die Automobilindustrie eingenommen werden (direkte und indirekte). Langsam wird man in nächster Zeit einen Begriff davon bekommen, wenn die Spätfolgen der Krise öffentlich werden. Und das sind auch jede Menge Arbeitsplätze in unserer Gemeinde.
Nicht zu vergessen ist die starke Exportfähigkeit und –Tätigkeit der Automobil-Industrie als eine der ganz wenigen verbliebenen derartigen Segmente in Deutschland (neben dem Maschinenbau), die Devisen bringen; und volkswirtschaftlich ist das wie privat: Nur Zuflüsse von außen verbessern die Vermögenssituation.
Fritz Braun
Neuer Homepagebereich zur Bundestagswahl
Donnerstag, 13. August 2009 um 08:24 Uhr
Soeben haben wir unseren neuen Homepage-Bereich zur Bundestagswahl fertiggestellt. Sie finden dort Informationen zum FDP-Kandidaten Hartfrid Wolff MdB und unserem Deutschlandprogramm, das in seiner Kurzfassung auch als Video vorliegt.
Bundestagswahl 2009: Leistung, Steuern, Bildung, Freiheit.
Samstag, 08. August 2009 um 14:44 Uhr
Mit den festgelegten Themen zum anstehenden Bundestagswahlkampf richtet sich die FDP an die Mittelschicht in Deutschland. Aus Sicht der FDP bewährte Themen stehen im Mittelpunkt des Wahlkampfes, die in der Regierungspraxis der letzten Jahre stark vernachlässigt wurden.
Leistung und Steuern – Arbeit muss sich wieder lohnen.

Der Lohn der Arbeit zeigt sich für die Bürgerinnen und Bürger in erster Linie am Ende des Monats auf dem Gehaltszettel. Doch Regierungsjahre ohne liberale Beteiligung haben den Netto-Anteil zunehmend schrumpfen lassen – die Bürgerinnen und Bürger schreien nach Entlastung. Mit einem einfachen, niedrigen und gerechten Steuersystem möchten wir „Mehr Netto vom Brutto“ in einem dreistufigen Steuersystem von 10, 25 und 35%, um den Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr ihres hart erarbeiteten Geldes zu
belassen. Arbeit muss sich aber nicht nur für die arbeitende Bevölkerung lohnen. Mit dem liberalen Bürgergeld fordert die FDP ein Transfersystem für Sozialleistungen, bei dem sich Zuverdienste endlich rentieren und Stigmatisierungen entfallen.
Arbeit muss sich wieder lohnen, auch für den Mittelstand. Dieser wartet auf Steuersenkungen und niedrige Lohnzusatzkosten, damit er investieren und Arbeitsplätze schaffen kann. Eine Unternehmenssteuerreform ist notwendig, damit im Mittelstand Arbeitsplätze gesichert werden und der Unternehmensstandort Deutschland attraktiv bleibt.
Bildung – Ein Bürgerrecht.
Liberale Politik will Perspektiven schaffen und setzt daher bereits im Kindesalter an: Frühkindliche Bildung soll eine Gleichheit an Startchancen herstellen, um jedem, unabhängig der sozialen Herkunft, den bestmöglichen Abschluss nach Begabung und Leistung zu ermöglichen. Bildung als Bürgerrecht ist die entscheidende soziale Frage in Deutschland. Individuelle Förderung in einem föderalen Bildungssystem muss das Ziel sein, Gleichmacherei in Gesamtschulen vergeudet Talente und verschließt uns für Deutschland wichtige Zukunftschancen.
Freiheit – Bürgerrechte schützen.
Im Konflikt zwischen Freiheit und Sicherheit wurde in der Vergangenheit zu oft zu Lasten der Freiheit entschieden. Als dritten
Schwerpunkt hat sich die FDP daher für einen Schutz unserer Bürgerrechte und eine Innenpolitik, die den Bürgerinnen und Bürgern wieder Vertrauen entgegenbringt, ausgesprochen. Wir fordern die Wiederherstellung des Bankgeheimnisses durch die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung und den Verzicht auf heimliche Online-Durchsuchungen privater Computer. Die FDP wendet sich entschieden gegen einen Generalverdacht gegenüber allen Bürgern.
Deutschland kann es besser.
Die FDP zeigt mit ihren Themen zur Bundestagswahl, dass sie ein ganzheitliches Konzept für ein zukunftsfähiges Deutschland hat. Am 27. September diesen Jahres entscheiden die Bürgerinnen und Bürger wie es mit unserem Land weiter geht.
[03.08.09] Liberaler Lauftreff in Kernen-Rommelshausen
Montag, 03. August 2009 um 10:13 Uhr
Ich lade Sie herzlichst zu unserem liberalen Lauftreff ein!
WO? Sportgaststätte Spvgg Rommelshausen; Kelterstraße 82; D-71394 Kernen im Remstal
WANN? 19:00 Uhr
Julian Lutz
- Ortsvorsitzender -
Neoliberalismus?
Montag, 03. August 2009 um 09:31 Uhr
Zu Neoliberalismus schreibt Wikipedia: „Betont wird der wechselseitige Zusammenhang von politischer und wirtschaftlicher Freiheit, sowie die Notwendigkeit einer Rechtsordnung, die den Wettbewerb fördert und das Entstehen von privaten Machtpositionen zu verhindern sucht. Die Vertreter des Neoliberalismus grenzten sich insbesondere vom Laissez-faire-Liberalismus des 19. Jahrhunderts und dem Keynesianismus ab ......“
Liberalismus ist also das Gegenstück zu Totalitarismus und Kollektivismus, zu dem insbesondere die beiden Richtungen (internationaler) Sozialismus und Nationalsozialismus gehören. Neo- oder Ordo-Liberalismus betont dabei ausdrücklich die Notwendigkeit von Regeln. Er gilt als Basis für die Soziale Marktwirtschaft, und als Liberaler kann man sich jederzeit dazu bekennen.
Denen, die die Begriffe verwenden, ist zu empfehlen, sich mal gründlich mit dem Thema (z.B. mit Hilfe von Wikipedia) auseinander zu setzen. Vielleicht geht es ihnen dann wie Friederich von Hajek (Nobelpreisträger), der dadurch vom Sozialisten zum Liberalen wurde.
Fritz Braun
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