
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich begrüße Sie auf der Homepage der FDP Kernen.
Wir wollen uns Ihnen hier vorstellen, Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit gewähren und unsere politischen Standpunkte erläutern.

Viele Grüße
Julian Lutz
– Ortsvorsitzender –
[12.03.2010] Stammtisch der FDP-Kernen
Freitag, 26. Februar 2010 um 17:12 Uhr
Jeden zweiten Freitag im Monat trifft sich die FDP im Ortsverband zu ihrem Stammtisch. Die lockere Atmosphäre bietet den optimalen Rahmen für interessierte Bürger bei uns reinzuschnuppern.
Am 12. März 2010 treffen wir uns um 20 Uhr im Vereinsheim des Spvgg in Rommelshausen (Kelterstraße 82).
Wir freuen uns auf Sie!
Discounterfrage mit Ruhe beantworten
Freitag, 26. Februar 2010 um 17:11 Uhr
Die Kerner FDP ruft zur Besonnenheit auf. Die Studie zur mangelnden Kaufkraftbildung mag dem ein oder anderen Gemeinderat als ein schlechtes Zeugnis für seine Arbeit gelten, eine überhastete Entscheidung wäre in dieser Frage jedoch höchst gefährlich.
Wir fordern dazu auf, erneut den sogenannten "Mittelstandort" zu prüfen. Dieser wurde in den vergangenen Jahren stark aus den Augen verloren und vernachlässigt. Hier besteht Potential:
Im Zuge des Bürgerhausbaus wäre das dortige Areal komplett umzugestalten, Parkplätze gebaut und der "Treff" erweitert werden. Ein schlüssiges Gesamtkonzept für einen Innerort, das ist es, was wir wollen.
Warum der Mittelstandort? Wirklich fraglich am Standort "Spitzäcker" ist der Profit, der den Geschäften im Innerort angeblich zufallen soll. Wir warnen ausdrücklich davor, hier blauäugig zu glauben, ein Discounter in Randlage würde dem Einzelhandel im Zentrum helfen.
Nur eine zentrale Lage, wie sie der "Mittelstandort" bietet, wird der zunehmend älter werdenden Bevölkerung gerecht und wirkt sich in positiver Weise auf die anderen Geschäfts aus.
In der Ruhe liegt die Kraft, vielleicht auch die Kaufkraftbindung...
Julian Lutz
1. Vorsitzender FDP-Kernen
Teurer Ökostrom für die Gemeinde?
Montag, 22. Februar 2010 um 08:23 Uhr
Wie bei jedem Paradigmenwechsel ist der Umstieg allerdings schwierig. Noch junge Technologien und manchmal auch Umwege erschweren zunächst die Wettbewerbsfähigkeit, so dass öffentliche Fördermaßnahmen notwendig sind.
Man kann den Gemeinderatsbeschluss, den Anteil des Ökostroms deutlich zu erhöhen, unter diesem Aspekt sehen. Man kann sich aber auch fragen, ob es zu verantworten ist, dass die Gemeinde 17 000.- Euro im Jahr mehr hierfür ausgibt. Sicher, die Gemeinde steht finanziell gut da, es gibt aber auch eine Menge Kapitalbedarf in den nächsten Jahren, und Geld ist schnell verplempert. Man kann sich auch fragen, ob z.B. die Förderung der Solartechnik derzeit nicht überzogen ist (die Betreiber verdienen dabei richtig Geld), und ob es richtig ist, dies als Gemeinde zu unterstützen (von LichtBlick weiß man ja nicht so genau, wie ihr Strom hergestellt wird; die Internetseite gibt dazu wenig her).
Fritz Braun
Schatzmeister FDP-Kernen
Gemeindefinanzierung umgestalten!
Dienstag, 09. Februar 2010 um 14:18 Uhr
"Geldsegen für die Kommunen", "Leere Kassen in Gemeinden – Gemeinden vor dem finanziellen Aus!" – Die Schlagzeilen zur kommunalen Finanzlage könnten innerhalb kürzester Zeit nicht unterschiedlicher sein. Sprudeln in Zeiten boomender Wirtschaft die Geldquellen, so sind die Haushalte in der Rezession, wie wir sie derzeit vorfinden, von leeren Kassen geprägt. Die Schwankungen in den Gemeindehaushalten sind enorm, eine solide langfristige finanzielle Planung ist oft unmöglich.
Die Ursache dieses Problems liegt in der Gewerbesteuer, die eine der Haupteinnahmequellen der Kommunen darstellt. Als Steuer auf Gewinn ist die Gewerbesteuer extrem konjunkturanfällig. In der Folge sind die Einnahmen der Gemeinden höchst instabil, was Verwaltungen und Gemeinderäte regelmäßig vor große Herausforderungen stellt.
Daher setzt sich die FDP dafür ein, die Gemeindefinanzierung neu zu gestalten. Dazu soll die Gewerbesteuer abgeschafft und durch einen höheren Anteil der Kommunen an der Umsatzsteuer sowie einem eigenen Hebesatzrecht auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer ersetzt werden.
Diese Reform sichert den Kommunen stetige Einnahmen, schafft Planungssicherheit und fördert desweiteren den steuerlichen Wettbewerb zwischen Kommunen – zu Gunsten der Bürger.
Julian Lutz
1. Vorsitzender FDP-Kernen, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Kernen ein Profil geben – Mit einem Discounter?
Montag, 25. Januar 2010 um 15:09 Uhr
Die Argumente sind weitgehend die selben geblieben, die Hoffnung der Befürworter liegt allein auf der Machtverschiebung durch die vergangene Gemeinderatswahl. Doch was erhofft man sich nun eigentlich von diesem Discounter?
Ziel der Ansiedelung ist neben einer Angebotserweiterung die Stärkung des Ortskernes und der dortigen Geschäfte. Es sollten Konsumenten in die Ortsmitte gelockt und gehalten werden. Jedoch: Ein Discounter alleine, besonders an dem derzeit diskutierten abgelegenen Standort, bringt keine Vorteile für die Innerort-Geschäfte. Zu Fuß ist der Discounter hier sowieso nur für die wenigsten erreichbar, weiterhin darf ein Effekt nicht unberücktsicht bleiben: Die Verdrängung der Geschäfte im Ortskern durch den Discounter. Dies ist nicht unwahrscheinlich und kann nicht Ziel der Sache sein.
Weiterhin fraglich ist, ob die Einkaufströme in die umliegenden Gemeinden, die sich in den letzten Jahren stark etabliert haben, durch einen Discounter umgelenkt werden können. Wir sehen in dieser Konkurrenz eine der größten Schwierigkeiten, die Käufergewohnheiten zu verändern – im schlimmsten Fall wäre der Discounter schlicht ein Schuss in den Ofen.
Was wären also die Optionen?
Der „Treff“ im Ortskern könnte auf die heutigen Anforderungen ausgebaut werden. Ein Gesamtkonzept mehrerer typischer Anbieter wie Bekleidung, Baumarkt, Supermarkt in Kombination wäre denkbar.
Letztlich steht jedoch eine Frage offen: Wie können wir Kernen ein eigenständiges Profil verleihen? Mit welchem Konzept als Gemeinde möchten wir in die Zukunft schreiten? Ob ein Discounter dieses Profil verleihen kann, ist fraglich...
Julian Lutz
1.Vorsitzender FDP-Kernen, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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